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EBICS - Electronic Banking Internet Communication Standard

EBICS ist der ZKA-Standard für die sichere Datenfernübertragung zwischen Kunde und Kreditinstitut.

EBICS als attraktiver Electronic-Banking-Standard für Kunden des deutschen und europäischen Kreditgewerbes erfüllt auf hohem Sicherheitsniveau die aktuellen Anforderungen an eine moderne, schnelle und flexible Kommunikation. Als offener Standard steht dieses Verfahren allen Ländern zur Verfügung. Die Fortschreibung erfolgt durch die EBICS SCRL, eine gemeinsame Gesellschaft von Die Deutsche Kreditwirtschaft und des französischen CFONB (Comité Française d'Organisation et de Normalisation Bancaires).

Vorteile des EBICS-Standard sind unter Anderem

  • die sichere Datenübertragung über das Internet,
  • ein modernes Schlüsselmanagement und
  • die „Verteilte Elektronische Unterschrift“ (VEU).

Die Deutsche Kreditwirtschaft, als Interessenvertretung der kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände, hat den EBICS-Standard in der Schnittstellenspezifikation zum „Abkommen über die Datenfernübertragung zwischen Kunde und Kreditinstitut“ (DFÜ-Abkommen) verankert. Dieser ist seit dem 1. Januar 2008 für alle Die Deutsche Kreditwirtschaft angeschlossenen Kreditinstitute verbindlich. Durch das DFÜ-Abkommen ist es Firmenkunden seit 1995 möglich, ihren Zahlungsverkehr mit einem Standardprodukt und einer Elektronischen Signatur mit jedem Kreditinstitut in Deutschland sicher abzuwickeln.

Das DFÜ-Abkommen enthält folgende technische Anlagen:
Anlage 1: Spezifikation für die EBICS-Anbindung
Anlage 3: Spezifikation der Datenformate
Die Anlage 2 (Spezifikation für FTAM) ist per 31.12.2010 entfallen.

Anlage 1 „Spezifikation für die EBICS-Anbindung“ beschreibt die Verfahren, die für die multibankfähige und sichere Kommunikation über das Internet zwischen Kunde und Bank erforderlich sind. Die Spezifikationsdokumente sowie weitere Informationen finden sich auf den Internetseiten www.ebics.de und www.ebics.org jeweils unter der Rubrik Spezifikation" (bzw."Specification").

Anlage 3 „Spezifikation der Datenformate“ enthält alle für den Inlands-, SEPA- und Auslands-Zahlungsverkehr erforderlichen Formatspezifikationen. Anlage 3 enthält auch die Datenformate für das Dokumenten- und Wertpapiergeschäft, sowie zu Kontostandsinformationen im SWIFT-Format und im neuen XML-Format (camt). Das Spezifikationsdokument sowie weitere Technische Details und Informationen zur Implementierung finden Sie hier.


Implementierungshilfen speziell für camt finden Sie unter http://www.die-deutsche-kreditwirtschaft.de/zka/zahlungsverkehr/electronic-banking/dfue-verfahren-ebics/camt.html

Fragen zur Schnittstellenspezifikation können an folgende E-Mail Adresse gerichtet werden: info@ebics.de.